TAEKWONDO
Zwar ist die Bezeichnung Taekwon-Do für diese koreanische Kampfkunst erst seit 1955 gebräuchlich, die historischen Wurzeln aber liegen weit zurück in der Vergangenheit Koreas. Im 7. Jahrhundert war das Gebiet des heutigen Korea in drei Königreiche aufgeteilt: das größte, Koguryo, im Norden, Baek Je im Südwesten und Silla im Südosten. Dies führte dazu, daß die beiden südlichen Länder Baek Je und Silla in ständiger Wachsamkeit gegen die militärische und wirtschaftliche Bedrohung aus dem Norden lebten. Vor allem für Silla wirkte sich dies positiv aus, als die eigene Kraft und Stärke in jeder Beziehung erhalten und verbessert werden mußte. Man erkannte hier, dass eine geistige Überlegenheit die Grundlage für das Widerstandsvermögen gegen den Norden war, und so entwickelte man vielerlei Systeme, die die geistige Substanz des Volkes nährten und verbesserten. Zu diesem Zweck wurde unter anderem im 6. Jahrhundert n. Chr. von dem König Chin-Hung das Hwarang-Do gegründet, eine Organisation, in der die talentierte Jugend der damaligen Zeit aufgenommen und im Ideengut des Zen unterrichtet wurde, unter anderem in der Kampfkunst Kung Joong Musool.
| Tae | =„Fuß“ (steht für alle Fußtechniken) |
| Kwon | =„Faust“ (steht für alle Hand-und Armtechniken) |
| Do | =„Weg“ (ist auch als Methode oder Zielstreben zu verstehen. |
General Choi Hong-hi (1918-2002) wurde beauftragt, das Taekyon neu zu ordnen und eine umfassende äußere Organisation zu entwerfen





